Die KI-Prognosen der DeepL-Führungskräfte für 2026

Zusammenfassung

  • Im Jahr 2026 werden Unternehmen den Schritt von KI-Pilotprojekten zur umfassenden Transformation vollziehen, wobei agentische KI Arbeitsabläufe steuert und messbare Geschäftsergebnisse erzielt.
  • Eine DeepL-Studie mit mehr als 5.000 Führungskräften zeigt: Der ROI von KI nimmt zu, und viele erwarten, dass sie alle anderen Technologien als Wachstumstreiber übertreffen wird.
  • Führungskräfte erwarten, dass KI ganze Funktionen automatisiert, Tools vereinheitlicht und Menschen mehr Freiraum für kreative und strategische Aufgaben mit höherem Mehrwert verschafft.
  • Agentische KI setzt sich branchenübergreifend durch, vom zielgenauen Marketing bis hin zu juristischen Arbeitsabläufen, und sorgt für mehr Personalisierung, höhere Effizienz und bessere Ergebnisse für Kunden.
  • Je ausgereifter KI wird, desto wichtiger werden Produktivität, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. Unternehmen müssen KI daher verantwortungsvoll integrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
  • Die KI‑Sprachtechnologie von DeepL bietet die Grundlage für präzise, Compliance-konforme und markengerechte Kommunikation, die Unternehmen für die Skalierung und Automatisierung globaler Arbeitsabläufe benötigen.

Im Jahr 2025 haben Unternehmen verstärkt nach KI-Anwendungen gesucht, die einen messbaren Mehrwert bieten. 2026 nutzen sie diese Erkenntnisse, um den Wandel aktiv voranzutreiben. 

Führungskräfte entdecken zunehmend das Potenzial agentischer KI. Sie erkennen, wie agentische KI Arbeitsabläufe und Geschäftsprozesse transformieren, neue Möglichkeiten eröffnen und zu einem zentralen Wachstumstreiber werden kann.

Eine DeepL-Studie zeigt einen tiefgreifenden Wandel hin zu spezialisierter und agentischer KI

Um unsere Prognosen zur Entwicklung von KI im Jahr 2026 zu untermauern, führte DeepL eine umfassende Studie mit mehr als 5.000 hochrangigen Führungskräften aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Japan durch. Unsere wichtigsten Erkenntnisse:

  • 25 % der Führungskräfte geben an, dass agentische KI bereits große Veränderungen in ihren Unternehmen vorantreibt. 
  • 44 % erwarten, dass dies im Jahr 2026 der Fall sein wird. 
  • Nur 7 % der Führungskräfte glauben, dass KI-Agenten ihre Geschäftsprozesse nicht verändern werden, was das Ausmaß des Wandels unterstreicht.

Agentische KI koordiniert Workflows und hilft Unternehmen, mehr Nutzen aus KI und anderen Tools zu ziehen. Wenn Führungskräfte diese Entwicklung in der Praxis erleben, wächst ihr Vertrauen, dass sie den Wandel vorantreiben und einen messbaren ROI erzielen können. 

Insgesamt geben 67 % der Befragten an, dass der ROI ihrer KI-Initiativen 2025 bereits gestiegen ist. Mehr als die Hälfte (52 %) erwartet, dass KI im Jahr 2026 mehr zum Unternehmenswachstum beitragen wird als jede andere Technologie.

Die Führungskräfte von DeepL stehen an der Spitze der Innovation in den Bereichen KI-Sprachtechnologie, Sprach-KI und agentischer KI. Hier sind ihre Prognosen dazu, wie KI im Jahr 2026 Unternehmen verändern und menschliches Potenzial freisetzen wird.

KI automatisiert Geschäftsprozesse, um menschliches Potenzial freizusetzen: Jarek Kutylowski, CEO

Schlüsselerkenntnis: KI entwickelt sich von einem isolierten Tool zu einem einheitlichen System, das ganze Geschäftsprozesse automatisiert und den Menschen Freiraum für kreative Problemlösungen verschafft.

„2025 war das Jahr, in dem KI den Schritt vom Konzept zur Anwendung vollzog. Ich glaube, dass wir 2026 noch einen Schritt weiter gehen werden, indem Unternehmen bestimmte betriebliche Abläufe dank KI vollständig automatisieren.

Da Tools zunehmend integriert werden und agentische KI aufwendige Aufgaben übernehmen kann, werden wir von bislang zeitintensiven Tätigkeiten entlastet. Die Entlastung von Routineaufgaben gibt uns Menschen die Möglichkeit, uns auf das zu konzentrieren, was uns besonders auszeichnet: komplexe Probleme mit Kreativität und Durchhaltevermögen zu lösen.

Aus europäischer Sicht umfasst technologische Souveränität weit mehr als die Frage, wo Daten gespeichert werden. Dazu gehört, über das technologische Know-how und die Modelle zu verfügen sowie Unternehmen aufzubauen, die sie kontinuierlich weiterentwickeln.

2026 muss das Jahr werden, in dem das Wachstum von KI-Technologien in Europa gezielt gefördert wird – durch besseren Zugang zu KI-Infrastruktur, moderne Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen und mehr Investitionen in die Technologie. Darüber hinaus müssen wir als Region selbstbewusster auftreten. Wir können und werden im Bereich der KI wettbewerbsfähig sein.“

Die Einführung agentischer KI in Unternehmen erreicht die frühe Mehrheit. Stefan Andresen, Chief Scientist

Schlüsselerkenntnis: Agentische KI geht über die Phase der Innovatoren hinaus, da Unternehmen virtuelle Kollegen einsetzen, um Abläufe zu optimieren und die Entscheidungsfindung zu verbessern.

„2026 wird zweifellos das Jahr der Agenten sein. 2025 hat die Öffentlichkeit erkannt, wozu KI-Agenten in der Lage sind, doch die großflächige Einführung in Unternehmen wird dieses Jahr stattfinden. Bei der Einführung neuer Technologien werden wir einen deutlichen Übergang von der Phase der Innovatoren zur frühen Mehrheit beobachten.

Aus dem Austausch mit unseren Kunden wissen wir, dass Unternehmen zunehmend auf virtuelle Mitarbeitende setzen werden, um Abläufe zu optimieren und Entscheidungsprozesse zu verbessern. Wir werden auch eine Veränderung bei der Auswahl von KI-Lösungen beobachten.

Künftig wird stärker auf Zusammenarbeit gesetzt: Teams entscheiden selbst, welche Tools ihren Anforderungen am besten entsprechen, und testen diese eigenständig. Eine flächendeckende Integration wird zu effizienteren Arbeitsabläufen führen und Teams von Routineaufgaben entlasten, damit sie sich strategischen Initiativen und komplexen Themen widmen können. 

Ich rechne mit einem Domino-Effekt: Frühe Anwender werden den Mehrwert aufzeigen und so weitere Unternehmen überzeugen. Damit beginnt eine Ära, in der agentische KI maßgeblich dazu beitragen wird, Innovationen voranzutreiben und Unternehmen erfolgreicher zu machen.“

KI-Agenten gestalten das Marketing durch Hyper-Personalisierung neu: Steve Rotter, CMO

Schlüsselerkenntnis: Agenten ermöglichen eine bisher unerreichte Personalisierung, wodurch Marketingteams Kunden auch bei sehr großen Zielgruppen individuell ansprechen können.

„Dieses Jahr wird einen historischen Wendepunkt darstellen. Im Jahr 2026 werden KI-Agenten Arbeit nicht mehr nur unterstützen, sondern grundlegend neu gestalten.

Für Marketingteams eröffnet das enormes Potenzial. Zum ersten Mal haben wir die Möglichkeit, hochgradig personalisiertes Marketing in großem Umfang umzusetzen. Das bedeutet mehr Relevanz und letztlich besseres Marketing.

Die Idee, Marketingbotschaften zu personalisieren, ist nicht neu, doch gab es bisher immer Einschränkungen.

Die Identifizierung spezifischer Kundensegmente ist aufwendig, die Bereitstellung personalisierter Botschaften nimmt Zeit in Anspruch, und am Ende ist es oft einfacher, 50.000 E-Mails an eine Zielgruppe zu versenden und zu hoffen, dass die Botschaft bei einigen ankommt – obwohl selbst bei erfolgreichen Kampagnen 85 % der Menschen nicht reagieren.

KI-Agenten haben eindeutig das Potenzial, all diese Hürden zu überwinden. Sie können die mühsame Arbeit übernehmen, detailliertere Zielgruppen zu definieren und zu identifizieren, bessere Botschaften für sie zu entwickeln und diese über die richtigen Kanäle verbreiten.

Um davon zu profitieren, müssen wir dem großen Marketing-Guru Yoda folgen und „verlernen, was wir gelernt haben“ – insbesondere im Hinblick auf Marketingstrategien für große Zielgruppen.

Es ist eine Chance, zum Kern guten Marketings zurückzukehren: Kunden als Menschen zu behandeln, sie dort abzuholen, wo sie gerade stehen, und mit ihnen so zu sprechen, wie mit einem alten Freund.“

Die Integration von KI wird zum neuen Standard in der Rechtsbranche. Frankie Williams, CLO

Schlüsselerkenntnis:KI wird im Rechtswesen zur zentralen Infrastruktur, und beschleunigt den Wandel hin zu ergebnisorientierten Honorarmodellen und strategischer menschlicher Kontrolle.

„Eine aktuelle DeepL-Studie unter US-amerikanischen Juristen ergab, dass 77 % der Rechtsabteilungen ihre Ausgaben für KI im vergangenen Jahr erhöht haben. Ich glaube, dass sich diese Entwicklung 2026 weiter beschleunigen wird und sich der Fokus dabei verlagert.

Es stellt sich nicht mehr die Frage, ob Kanzleien oder Rechtsteams KI nutzen, sondern wie sicher und effektiv sie in ihre zentralen Arbeitsabläufe eingebunden wird. 

KI-gestützte Funktionen werden fester Bestandteil von Discovery-Plattformen, Vertragsmanagementsystemen und Tools für die juristische Recherche sein. KI wird zunehmend mit Routineaufgaben betraut werden, darunter die Erstellung und Prüfung von Verträgen, sodass sich Menschen auf die Kontrolle und strategische Entscheidungen konzentrieren können.

Dadurch wird sich die Preisgestaltung juristischer Dienstleistungen weiter verändern. Kanzleien werden sich von traditionellen Stundensätzen lösen und zu aufgaben- und ergebnisorientierten Preismodellen übergehen müssen. 

Der Rechtssektor wird Tools benötigen, die Prüfpfade bereitstellen, transparente Entscheidungsgrundlagen offenlegen und strenge Standards in Bezug auf Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit einhalten. 2026 werden sich erfolgreiche Juristinnen und Juristen dadurch auszeichnen, dass sie KI gezielt einsetzen, um nachweislich bessere, schnellere und kostengünstigere Ergebnisse zu erzielen.

Der Einsatz von KI wird für Kanzleien unverzichtbar sein, wenn sie mit den Anforderungen ihrer Mandanten Schritt halten wollen.“

KI entwickelt sich vom Pilotprojekti zur zentralen Infrastruktur ganzer Branchen: Gonçalo Gaiolas, CPO

Schlüsselerkenntnis: Unternehmen gehen von der Experimentierphase zur operativen Nutzung über, indem sie ganze Arbeitsabläufe auf integrierte, produktionsreife KI ausrichten.

„Im vergangenen Jahr haben wir ein enormes Interesse an den Möglichkeiten von KI erlebt. In den nächsten Monaten wird es darum gehen, was sie tatsächlich leistet. 2026 wird KI den Übergang von gescheiterten Proofs of Concept und Prototypen zur praktischen Anwendung schaffen – in Form von Produkten, die ganze Branchen neu definieren und in den Arbeitsalltag von Teams integriert werden.

Unternehmen befinden sich nicht mehr in der Experimentierphase. Sie integrieren KI zunehmend in ihre operativen Prozesse.

Unsere Befragung von internationalen Führungskräfte bestätigt diesen Trend. Mehr als die Hälfte erwartet, dass KI im Jahr 2026 mehr zum Unternehmenswachstum beitragen wird als jede andere Technologie. Dies ist ein klares Zeichen dafür, dass KI sich zu einer Infrastruktur entwickelt und nicht mehr nur als Innovationsidee betrachtet wird.

Da KI-Agenten und Sprachtechnologien in alltägliche Produkte integriert werden, werden ganze Workflows um sie herum neu gestaltet. Dadurch entstehen Workflows, die einfacher, effizienter und stärker am Menschen orientiert sind. Das Ergebnis? Ein Wandel von einzelnen Anwendungsfällen hin zu echter, nachhaltiger Transformation über alle Branchen hinweg.“

Agentische KI als Schlüssel zu Unternehmenswachstum: Sebastian Enderlein, CTO

Schlüsselerkenntnis: Produktivität und Ergebnisse ersetzen Neuartigkeit als neue Maßstäbe für langfristigen KI-Erfolg und wirtschaftlichen Nutzen.

„Nach einer Phase von Pilotprojekten und Proofs of Concept sind Unternehmen nun bereit für den nächsten Wachstumsschritt und setzen dabei verstärkt auf agentische KI. Infolgedessen wird 2026 das Jahr sein, in dem KI die Experimentierphase hinter sich lässt und mit der Umsetzung beginnt – und das in einem Ausmaß, das wir bislang nicht erlebt haben.

Fast die Hälfte (44 %) der Führungskräfte weltweit erwartet im Jahr 2026 einen tiefgreifenden Wandel durch agentische KI, und das zu Recht. Diese Systeme beginnen, repetitive, wissensbasierte Aufgaben in großem Umfang zuverlässig zu bewältigen, wodurch viele Mitarbeitende entlastet werden und sich auf strategische und kreative Aufgaben konzentrieren können

Für Verbraucher wird der „Wow-Effekt“ der KI weiter zunehmen, insbesondere bei der Video- und Bildgenerierung, da die Tools leistungsfähiger, vielseitiger und stärker in den Alltag eingebettet werden. So beeindruckend diese Entwicklungen auch sind – die eigentliche Transformation wird in Unternehmen stattfinden.

Gleichzeitig wird der Einsatz von KI im Unternehmenskontext zunehmend professioneller. Die Anbieterlandschaft wird sich stabilisieren, Unternehmen werden von nutzungsorientierten zu ergebnisorientierten Geschäftsmodellen übergehen, und Produktivität statt Neuartigkeit wird zum neuen Maßstab werden.“

Lesen Sie unsere ausführliche Pressemitteilung für weitere Einblicke aus der globalen KI-Umfrage von DeepL unter Führungskräften.

Nutzen Sie die Prognosen für 2026, um Ihr Unternehmen voranzubringen.

Bei der nächsten Welle der KI zählen Ergebnisse, nicht Versprechen. Wenn Sie das Potenzial von KI nutzen möchten, um Arbeitsabläufe neu zu gestalten und Wissensarbeitende zu unterstützen, beginnen Sie mit KI‑Sprachtechnologie.

DeepLs KI‑Sprachtechnologie – Übersetzer, Write, Voice, API und Integrationen – geht über die reine Übersetzung hinaus und lässt sich in komplexe, automatisierte Unternehmensabläufe integrieren.

Kontaktieren Sie das Sales-Team, und erfahren Sie wie unsere spezialisierten KI-Tools mehrsprachige Kommunikation zu einem Hebel für effizientes und skalierbares Wachstum machen.

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