Fröbel-Kindergärten modernisieren die frühkindliche Bildung: Sie bauen Sprachbarrieren ab, die bisher die direkte Verständigung zwischen Erzieherpersonal und Familien behindert haben. Der Einsatz von DeepL Voice wurde von einem erfolgreichen Pilotprojekt auf das gesamte bundesweite Netzwerk ausgeweitet. So stellt Fröbel sicher, dass über 4.900 pädagogische Fachkräfte jedem Kind – unabhängig von seiner Muttersprache – unmittelbar emotionale Unterstützung und verständliche Kommunikation bieten können.

Erfolg in der Pilotphase bestätigt: DeepL Voice wurde zunächst in 17 Einrichtungen getestet und unterstützt nun mehr als 4.900 Mitarbeitende. Damit zeigt das Unternehmen, wie sich KI verantwortungsvoll in besonders betreuungsintensive Bildungsumgebungen integrieren lässt.
Spontane Verständigung wird möglich: Echtzeitübersetzung ermöglicht wichtige, ungeplante Gespräche, die zuvor eine lange Vorbereitung und den Einsatz von Dolmetschenden erfordert hätten.
Das Kind steht im Mittelpunkt: Fröbel-Kindergärten haben sprachliche Unsicherheit in ein Gefühl emotionaler Sicherheit verwandelt, sodass sich jedes Kind vom ersten Tag an verstanden fühlt.
Für den Fröbel-Kindergarten, einen führenden gemeinnützigen Träger der Kinderbetreuung in Deutschland mit über 4.900 Erzieherinnen und Erziehern, bildet Kommunikation die Basis der pädagogischen Arbeit. In Berlin, wo sie ein Netzwerk von 39 Einrichtungen betreiben, ist die Gemeinschaft stark international geprägt, mit Kindern aus so unterschiedlichen Ländern wie der Ukraine, Afghanistan und Nigeria.
Die größte Herausforderung ergibt sich laut Fröbel oft in den „Tür-und-Angel-Gesprächen“ – wichtigen, ungeplanten Gesprächen zwischen Eltern und Erziehenden beim Bringen und Abholen der Kinder. Das Fröbel-Team erklärt:
„Im Kindergarten kommt es immer wieder zu Gesprächen, die für die Kommunikation mit den Familien von entscheidender Bedeutung sind, die man aber nicht im Voraus planen kann.“
Für die Kinder steht noch mehr auf dem Spiel. Wenn Kinder grundlegende Bedürfnisse wie Durst oder Unwohlsein sowie Gefühle wie Frustration in einer neuen Sprache nicht ausdrücken können, kann dies zu unmittelbarer emotionaler Belastung führen.
Der Fröbel-Kindergarten nutzte DeepL Voice als „unsichtbare Brücke“ im Kindergartenalltag. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in 17 Einrichtungen, gestützt durch umfangreiches Feedback, wurde die KI-Sprachtechnologie im gesamten Fröbel-Netzwerk mit über 250 Einrichtungen eingeführt.
Die Kindergärten nutzen DeepL Voice auf Smartphones und Tablets, damit das Erzieherpersonal seine gewohnten Arbeitsabläufe beibehalten kann, ohne an einen Schreibtisch gebunden zu sein – was im Kindergartenalltag entscheidend ist. Die Erziehenden sprechen Deutsch, und die App übersetzt ihre Worte sofort in die Muttersprache des Kindes oder der Eltern. Die Leiterin eines Fröbel-Kindergartens in Essen betont:
„Das benutzerfreundliche Übersetzungstool baut die Sprachbarrieren ab, mit denen wir täglich konfrontiert sind. Die Kommunikation mit nicht-deutschsprachigen Kindern ist mir besonders wichtig, denn am Anfang hatten sie niemanden, der sie verstehen konnte.“
Fröbel hat die Einführung sorgfältig vorbereitet. Die Technologie soll die Erziehenden unterstützen, nicht ersetzen. Einige Teams entscheiden sich dafür, die Sprachausgabe zu deaktivieren und die Schriftgröße auf den „Eltern-Tablets“ zu vergrößern. So können sie gemeinsam mitlesen, ohne dass eine „dritte Stimme“ den natürlichen Gesprächsfluss unterbricht. Eine pädagogische Fachkraft aus Köln unterstreicht den Wert dieser neutralen Schnittstelle und betont, dass ein „neutraler und nicht an die jeweilige Situation gebundener Übersetzer“ bei Elterngesprächen oft effektiver sein kann als ein menschlicher Dolmetscher, dem es mitunter schwerfällt, vollkommen unvoreingenommen zu bleiben.

Die Einführung von DeepL Voice hat die Art und Weise verändert, wie Fröbel-Kindergärten ihre internationale Gemeinschaft unterstützen, und aus Situationen, die Frustration auslösen, werden Chancen für Begegnung.
Erziehende können die wichtigsten Bedürfnisse eines Kindes nun sofort erkennen.
„Für diese Kinder ist es sehr schwierig, einfache Bedürfnisse wie Durst oder den Wunsch, zur Toilette zu gehen, auszudrücken, was sehr frustrierend sein kann. Allein dafür halte ich die App für einen Erfolg“,
so die Leitung einer Fröbel-Einrichtung.
Durch den Abbau von Sprachbarrieren fühlen sich die Familien stärker eingebunden und gewinnen mehr Selbstvertrauen. Eine Leiterin des Fröbel-Kindergartens Marie Curie bemerkt:
„Es macht die Gespräche für beide Seiten einfacher, sodass Eltern sich eher trauen, mit uns zu sprechen.“
Als gemeinnützige Organisation legte Fröbel besonderen Wert auf eine DSGVO-konforme Lösung, die sensible personenbezogene Daten schützt. So konnten sie eine sichere Alternative zu inoffiziellen Apps bieten, die die strengen Datenschutzanforderungen nicht erfüllen.
Die erfolgreiche Einführung von DeepL Voice im gesamten Netzwerk der Fröbel-Kindergärten gilt als Wendepunkt für den Einsatz von KI‑Sprachtechnologie in Branchen, in denen der Mensch im Mittelpunkt steht. Vom erfolgreichen Pilotprojekt in 17 Einrichtungen zur bundesweiten Umsetzung: Fröbel hat bewiesen, dass Technologie, wenn sie mit Empathie eingesetzt wird, Erziehende nicht ersetzt, sondern ihre Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, verstärkt.
In Zukunft möchte Fröbel diese digitalen Tools weiterhin nutzen, um internationale Fachkräfte noch enger in die Teams einzubinden. So soll sichergestellt werden, dass der Kindergarten für jedes Kind – unabhängig von seiner Muttersprache – ein Ort bleibt, an dem es gehört, verstanden und in seiner Entwicklung gefördert wird.
Mit DeepL Voice zählt jede Stimme, sei es bei persönlichen Gesprächen vor Ort oder in virtuellen Meetings mehrsprachiger Teams. Dank live übersetzter Untertitel können alle Teilnehmenden in ihrer bevorzugten Sprache sprechen, und durch die Integration in Zoom Meetings und Microsoft Teams sind inklusive Meetings auf den beliebtesten Videokonferenzplattformen möglich.
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