70 % der Finanzexperten sehen KI als Schlüsselfaktor für die Zukunft der internationalen Finanzmärkte

Neue DeepL-Studie zeigt: Bereits 4 von 10 Kundeninteraktionen im Finanzsektor werden durch KI unterstützt – mehrsprachige Kommunikation bleibt der wichtigste Anwendungsfall.

Köln, Deutschland, 8. Oktober 2025: KI wird für internationale Banken und Fintech-Unternehmen zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für die Kundenbindung. Das zeigt eine neue Umfrage von DeepL, einem globalen Unternehmen für KI‑Produkte und ‑Forschung, unter 1.500 Finanzexperten in Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Die Studie verdeutlicht: KI ist mittlerweile fest in der Kundenkommunikation verankert – von schnellerem Support bis hin zu mehrsprachigen Übersetzungen in Echtzeit. Mit dem wachsenden Anteil internationaler Kundenbeziehungen setzen Finanzdienstleistungsunternehmen verstärkt auf KI, um konsistente, vertrauenswürdige und schnelle Services effizient zu skalieren. Die Studie zeigt jedoch auch wachsende Risiken durch „Schatten-KI“: Mitarbeitende greifen auf nicht genehmigte Tools zurück – mit potenziellen Folgen für Kundenvertrauen, Sicherheit und Compliance.

KI gewinnt zentrale Bedeutung in der Kundenkommunikation

Im Finanzsektor ist KI längst kein Zukunftsthema mehr: Bereits heute werden durchschnittlich 41 % aller Kundeninteraktionen durch KI unterstützt – ein Wert, der in den kommenden zwölf Monaten auf 48 % und innerhalb von drei Jahren auf 51 % steigen soll.

Die häufigsten KI-Anwendungsfälle in der Kundenkommunikation sind:

  • KI-gestützte Übersetzungen (50 %)
  • Virtuelle Assistenten und Chatbots für Bankangelegenheiten (47 %)
  • Betrugswarnungen und Transaktionsüberwachung (47 %)
  • Automatisierte Antworten für Kreditkarten- oder Kontosupport (46 %)
  • Unterstützung bei Kreditanträgen oder Hypothekenabschlüssen (45 %)

Übersetzungen sind dabei der häufigste Anwendungsfall, was den Druck widerspiegelt, unter dem Finanzdienstleistungsunternehmen stehen, zunehmend internationale Kundschaft mehrsprachig zu betreuen, Sprachbarrieren abzubauen und Herausforderungen bei der Rekrutierung multilingualer Mitarbeiter zu stemmen.

KI verändert die internationale Kommunikation

Fast die Hälfte (46 %) aller Kundenaktivitäten im Finanzsektor ist heute international – in Deutschland steigt die Zahl auf 50 %. Dennoch haben Unternehmen Schwierigkeiten, mit den steigenden Kommunikationsanforderungen Schritt zu halten: 85 % der Befragten geben an, dass Sprachbarrieren die Aktivitäten von nicht-englischsprachigen Kunden verlangsamen, und 80 % haben Schwierigkeiten, Mitarbeitende zu finden, die über mehrere Sprachen und Regionen hinweg effektiv kommunizieren können.

Sieben von zehn Fachleuten sehen KI daher als entscheidendes Werkzeug: Sie verbessert die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit des Kundensupports und sichert konsistente Qualität über Sprachgrenzen hinweg. 69 % geben außerdem an, dass die Kundenzufriedenheit steigt, wenn Services in der bevorzugten Sprache verfügbar sind. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass KI Unternehmen nicht nur dabei unterstützt, die Komplexität internationaler Arbeit zu bewältigen, sondern auch das Vertrauen und die Loyalität der Kunden in einem kompetitiven Marktumfeld stärkt.

Schatten-KI gefährdet Sicherheit und Reputation

Mit der schnellen Einführung von KI in kundenorientierten Bereichen steigen auch die Risiken. Die Studie verdeutlicht die zunehmenden Bedenken hinsichtlich Schatten-KI, bei der Mitarbeiter auf nicht genehmigte KI-Tools zurückgreifen, um Zeit zu sparen, jedoch ohne Aufsicht oder Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen.

Fast zwei Drittel (65 %) der Finanzexperten geben zu, dass Mitarbeitende bereits nicht genehmigte KI-Tools für die Kommunikation mit Kunden einsetzen. Dies wirft ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit und Compliance auf, da sensible Daten ohne angemessene Schutzmaßnahmen offengelegt werden könnten. Schatten-KI entsteht häufig, wenn Teams keinen Zugang zu den erforderlichen, zugeschnittenen Tools haben – beispielsweise wenn allgemeine KI-Tools verwendet werden, obwohl sichere, speziell entwickelte Übersetzungslösungen erforderlich wären.

„Im Finanzdienstleistungssektor, wo jede Interaktion streng reguliert und das Reputationsrisiko hoch ist, werden Mitarbeiter unweigerlich nach Alternativen suchen, wenn die bereitgestellten Tools nicht ihren Anforderungen entsprechen“, erklärt David Parry-Jones, Chief Revenue Officer bei DeepL. „Das eigentliche Risiko besteht nicht darin, dass Mitarbeiter mit KI experimentieren, sondern dass Unternehmen ihnen keine sicheren, zweckmäßigen Lösungen zur Verfügung stellen. Durch die enge Zusammenarbeit von IT-Abteilungen und Teams, die mit Kunden in Kontakt stehen, können Unternehmen Schatten-KI vermeiden, Sicherheitsrisiken minimieren und gleichzeitig die Vorteile vertrauenswürdiger KI voll ausschöpfen.“

Über DeepL

DeepL ist ein globales Unternehmen für KI‑Produkte und ‑Forschung, das sich auf die Entwicklung sicherer, intelligenter Lösungen für komplexe geschäftliche Anwendungsfälle fokussiert. Mehr als 200.000 Geschäftskunden sowie Millionen von Einzelnutzern in 228 Märkten weltweit vertrauen bereits auf die KI‑Sprachtechnologie von DeepL, mit der sie natürlich klingende Übersetzungen erstellen, Texte optimieren sowie Sprachübersetzungen in Echtzeit durchführen können. Aufbauend auf langjähriger Erfahrung in Innovation, Qualität und Sicherheit erweitert DeepL sein Angebot über Sprachlösungen hinaus, unter anderem mit DeepL Agent – einem autonomen KI‑Assistenten, der die Arbeitsweise von Unternehmen und Wissensarbeitenden transformiert. Heute zählt das 2017 von CEO Dr. Jaroslaw (Jarek) Kutylowski gegründete Unternehmen über 1.000 engagierte Mitarbeitende und wird von international renommierten Investoren wie Benchmark, IVP und Index Ventures unterstützt. Weitere Informationen über DeepL sind unter www.deepl.com verfügbar.