Diese 6 Veränderungen im Übersetzungsbereich sollten Unternehmen nicht verpassen

Inhalt
- Übersetzungsvolumen überfordern globale Unternehmen
- Wachsender Schaden durch veraltete Übersetzungsprozesse
- Freisetzung des transformativen Potenzials von KI für Übersetzungen
- Veränderung 1: Sofortige, hochwertige Übersetzungen – überall verfügbar
- Veränderung 2: Maßgeschneiderte Übersetzungen für jedes Unternehmen
- Veränderung 3: Qualität, Konsistenz und Compliance von Anfang an
- Veränderung 4: Mehr als nur Übersetzung mit KI
- Veränderung 5: Nahtlose Übersetzung über verschiedene Formate hinweg
- Veränderung 6: Sicherheit gibt KI die Möglichkeit zur Transformation
Was passiert, wenn das Volumen der Inhalte, die globale Unternehmen verwalten müssen, exponentiell wächst, die Prozesse, auf die sie sich bei der Übersetzung verlassen, jedoch nicht skalierbar sind?
Was wie der Anfang eines Witzes klingt, ist tatsächlich bitterer Ernst. Das explosionsartig steigende Volumen an Übersetzungsanforderungen stellt globale Unternehmen mit ihren bestehenden Übersetzungsworkflows vor eine enorme Herausforderung. Und das ist nicht nur ein Problem für Lokalisierungsteams. Übersetzungen spielen in allen Funktionen, Betriebsabläufen und strategischen Entscheidungen eine Rolle. Diese Herausforderung stellt eines der größten betrieblichen Probleme für Unternehmen im Jahr 2026 dar und kann nur gelöst werden, indem das volle Potenzial von KI für die Skalierung von Übersetzungen ausgeschöpft wird.
Übersetzungsvolumen überfordern globale Unternehmen
Gemessen anhand des von Statista gemeldeten Datenvolumens ist die Menge an Inhalten seit 2023 um etwa 50 % gestiegen. Da KI die Erstellung von Inhalten vereinfacht, wird sich diese Wachstumsrate in den nächsten 12 Monaten voraussichtlich noch weiter beschleunigen. Hinzu kommen die zunehmende Anzahl von Kundenkontaktpunkten und Kontaktcenter-Interaktionen sowie mehrsprachige virtuelle Meetings, auf die globale Unternehmen angewiesen sind, sodass die Nachfrage nach Übersetzungen schon bald einen kritischen Punkt erreichen wird.

Eine aktuelle Umfrage von DeepL unter globalen Führungskräften zeigt, dass 68 % der Unternehmen immer noch auf überholte manuelle Prozesse zurückgreifen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Von diesen nutzt etwa die Hälfte (35 % aller Unternehmen) keinerlei Übersetzungsautomatisierung. Die restlichen 33 % sind auf veraltete Übersetzungssysteme angewiesen. Ihre Übersetzungen werden zwar maschinell unterstützt, doch der Einsatz von KI beschränkt sich auf Prozesse, die von Menschenhand koordiniert werden müssen, um Übersetzungen zu überprüfen, umfangreiche Nachbearbeitungen vorzunehmen, chaotische Styleguides durchzusetzen und Qualität und Compliance sicherzustellen.
Das Ergebnis? KI kann zwar unterstützen, aber das Problem nicht wirklich lösen. Übersetzungsprozesse, die in wenigen Minuten abgeschlossen werden könnten, ziehen sich über Wochen hin, wobei es zu unvorhersehbaren Verzögerungen und steigenden Kosten kommt. Sie behindern Markteinführungspläne, beeinträchtigen Produktlaunches, untergraben die Markenkonsistenz und schaden der Produktivität. Ehe man sich versieht, gerät der Betrieb ins Stocken.
Wachsender Schaden durch veraltete Übersetzungsprozesse
Für unseren neuen Bericht Optimale Übersetzungen im Zeitalter von KI haben wir mit Kunden aus verschiedenen globalen Unternehmen gesprochen. Sie alle bestätigen die negativen Auswirkungen veralteter Übersetzungsprozesse – und den Produktivitäts‑ und Effizienzanstieg, der sich aus deren Optimierung ergibt.
Jodi Sweed, Vice President Strategy & Development beim international tätigen Dienstleistungsunternehmen Aramark, zählt zu diesen Kunden. Sie erklärt, wie die Schwierigkeiten bei mehrsprachigen Meetings dazu führten, dass 60‑minütige Videokonferenzen regelmäßig zu 90‑minütigen Konferenzen wurden, bei denen wertvolle Beiträge oft untergingen.
DeAnn Mitchell, Projektmanagerin bei der Fraunhofer-Gesellschaft, warnt vor den Schwierigkeiten bei der Einarbeitung internationaler Kollegen, der Verwirrung durch uneinheitliche Styleguides und der Tatsache, dass schlechte Übersetzungen die Marke und den Ruf eines Unternehmens schädigen.
„Die Auswirkungen von Sprachbarrieren werden definitiv unterschätzt“, fügt Harry Witzthum hinzu, Leiter Digitale Transformation bei der Caritas. „Wir haben festgestellt, dass es einfach nicht möglich war, Ideen oder Innovationen schnell umzusetzen, weil im Hintergrund langwierige Prozesse laufen mussten, die die Innovation wahnsinnig zurückgehalten haben.“
Freisetzung des transformativen Potenzials von KI für Übersetzungen
Diese Organisationen können aus erster Hand bestätigen, welche Nachteile veraltete Übersetzungsworkflows mit sich bringen. Gleichzeitig liefern sie überzeugende Beispiele dafür, welchen Mehrwert der Einsatz von KI bei der Transformation dieser Prozesse schafft. KI ermöglicht sofortige, hochwertige Übersetzungen, die mehrsprachige virtuelle Meetings transformieren und eine sprachübergreifende Zusammenarbeit und Kundenbetreuung in Echtzeit gewährleisten. Wenn KI nicht nur Texte übersetzt, sondern den gesamten Übersetzungsprozess von Anfang bis Ende koordiniert, eröffnet dies völlig neue Möglichkeiten für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Qualität.
Im DeepL-Bericht schildert Morana Perić, Director of Localization bei DeepL, wie ihr Team die Übersetzungsworkflows für das Hilfecenter von DeepL optimiert hat. Perić gelang es, einen früheren Engpass zu beseitigen und einen nahezu reibungslosen Prozess zu schaffen. „Wir haben einen völlig neuen Workflow entwickelt, mit dem Inhalte, deren Übersetzung, Überprüfung und Veröffentlichung zuvor Wochen dauerte, nun innerhalb von Minuten online gestellt werden können“, erklärt sie. „So konnten wir den Zeit‑ und Arbeitsaufwand um 98 % reduzieren.“
In Business ohne Grenzen: Optimale Übersetzungen im Zeitalter von KI zeigen wir die sechs wichtigsten Veränderungen auf, die erforderlich sind, um das volle Potenzial der KI für das Übersetzungsmanagement auszuschöpfen. So können globale Unternehmen eine Krise umgehen, die ihren Geschäftsbetrieb zu gefährden droht.
Der Bericht beschreibt auch die enormen Auswirkungen, die diese Transformation auf alle Geschäftsbereiche hat:
Veränderung 1: Sofortige, hochwertige Übersetzungen – überall verfügbar
Dank sofortiger, hochwertiger KI‑Übersetzungen müssen Lokalisierungsteams nicht mehr zwischen Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Qualität wählen. Sie reduzieren den Bedarf an manueller Überprüfung und ermöglichen die Einbindung von Übersetzungen in Meetings und Kundeninteraktionen.
Veränderung 2: Maßgeschneiderte Übersetzungen für jedes Unternehmen
Erweiterte Funktionen wie der DeepL Customization Hub sorgen für einen einheitlichen Ton, Stil und Markenauftritt in allen KI‑Übersetzungen. Dadurch entfällt die mühsame Nachbearbeitung von Texten, und die Konsistenz wird auch bei großen Übersetzungsmengen gewährleistet.

Veränderung 3: Qualität, Konsistenz und Compliance von Anfang an
Eine zentralisierte KI‑Governance beschleunigt die Qualitätsprüfung und stellt sicher, dass jede Übersetzung den geschäftlichen und regulatorischen Anforderungen entspricht. Manuelle Prozesse bergen das Risiko von Inkonsistenzen und kostspieligen Fehlern, die mit dem Übersetzungsvolumen zunehmen. KI sorgt für das genaue Gegenteil.
Veränderung 4: Mehr als nur Übersetzung mit KI
Globale Unternehmen, die sich gezielt mit den operativen Herausforderungen im Bereich Übersetzung befassen, übertragen der KI die Aufgabe, Übersetzungen zu koordinieren und nicht nur zu unterstützen. Durch diesen End‑to-End-Ansatz verkürzen sich die Lieferzeiten von Wochen auf Minuten. Außerdem werden Lokalisierungsteams von repetitiven Aufgaben entlastet und können sich auf strategische Entscheidungen, funktionsübergreifende Planung und den Austausch von kulturellem Verständnis konzentrieren, die sich alle auf das Geschäft auswirken.
Veränderung 5: Nahtlose Übersetzung über verschiedene Formate hinweg
Von PDF‑Dateien und anderen Dateiformaten bis hin zu sofortigen Sprachübersetzungen für Meetings und Gespräche – KI kann Übersetzungen überall einbetten. Dadurch entfällt das lästige Hin‑ und Herkopieren, menschliche Fehler werden vermieden und die Bereitstellung wird weiter beschleunigt.
Veränderung 6: Sicherheit gibt KI die Möglichkeit zur Transformation
Sicherheits‑ und Compliance-Standards der Enterprise‑Klasse werden unerlässlich, da KI jeden Aspekt des Betriebs berührt. Unternehmen müssen mit KI‑Partnern zusammenarbeiten, die die strengsten Datenschutz‑ und Sicherheitsstandards erfüllen. Die Gewissheit, dass ihr KI‑Partner die höchsten Sicherheitsanforderungen erfüllt, ermöglicht es Unternehmen, das volle Potenzial der KI für die Skalierung von Übersetzungen auszuschöpfen.
Business ohne Grenzen: Optimale Übersetzungen im Zeitalter von KI
Der vollständige Bericht von DeepL enthält einen klaren Rahmen für die Skalierung von Übersetzungen und die Bewältigung großer betrieblicher Herausforderungen für Unternehmen. Er ist eine unverzichtbare Lektüre für jedes global tätige Unternehmen.