Inetum, ein führendes europäisches Beratungsunternehmen im IT‑Bereich, hat die DeepL API und DeepL Voice integriert, um den Wissensaustausch und den internationalen Einsatz von Beratern zu optimieren. Durch den Wegfall von Sprachbarrieren können Teams nun effizienter zusammenarbeiten. Mitarbeitende werden außerdem entsprechend ihrer Fähigkeiten und nicht ihrer Sprachkenntnisse eingesetzt.
Mehrsprachige Dokumentation und Wissensaustausch für über 28.000 Mitarbeitende
Echtzeit-Kommunikation zwischen verschiedenen Teams und Ländern
Erweiterung des Talentpools und verringerter Fokus auf die Einstellung von ausschließlich zweisprachigen Mitarbeitenden
Bessere globale Verteilung von internen Support‑ und Projektteams
ROI‑Messung anhand der DeepL-Nutzung durch mehrsprachige Teams und des Dokumentübersetzungsvolumens
Inetum, ein globales Beratungsunternehmen im IT‑Bereich und Anbieter von digitalen End‑to‑End-Services, setzte DeepL zunächst ein, um den Wissensaustausch zwischen seinen internationalen Teams zu optimieren. Mit der Expansion des Unternehmens in weitere Regionen wurde jedoch schnell klar, dass Sprache nicht nur eine Kommunikationsbarriere, sondern auch ein Hindernis für die Skalierung und Zusammenarbeit darstellt, insbesondere im Bereich der Fachdienstleistungen.
Zwei Jahre später ist DeepL nun fester Bestandteil des Tagesgeschäfts von Inetum. Was als einfache Integration in Confluence begann, hat sich zu einer mehrsprachigen Enablement-Strategie entwickelt, die mehr als 350 Mitarbeitende in verschiedenen Funktionen unterstützt. Vor Kurzem hat Inetum DeepL Voice eingeführt, um Sprachbarrieren zu überwinden und einen schnelleren und flexibleren länderübergreifenden Einsatz von Beratern zu ermöglichen.
Sébastien Dumon, CTO‑Teammitglied bei Inetum
Inetum hat seinen Hauptsitz in Frankreich und ist in mehr als 19 Ländern aktiv. Das Unternehmen arbeitet mit Kunden aus den Bereichen Telekommunikation, öffentlicher Dienst, Energie und weiteren Branchen zusammen, um die digitale Transformation nachhaltig voranzutreiben. Mit fast 28.000 Mitarbeitenden vor Ort bietet das Unternehmen eine Komplettlösung, die auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Branche zugeschnitten ist. Inetum ist außerdem strategischer Partner von Microsoft und Mitglied des Responsible AI Innovation Center (RAIIC).
Intern trägt das Team von Sébastien Dumon dazu bei, die Ziele von Inetum zu verwirklichen, indem es skalierbare, sichere Technologien wie Observability-Plattformen oder Tools für die Zusammenarbeit bereitstellt, die globale Abläufe optimieren. Sprachtools wie DeepL sind ein wichtiger Bestandteil dieses Stacks.
Vor DeepL waren die Übersetzungsworkflows lückenhaft und uneinheitlich. Die internationale Kommunikation war zwar unerlässlich, doch mehrsprachige Inhalte wurden oft ad hoc bearbeitet. Die Mitarbeitenden griffen daher auf alles zurück, was ihnen zur Verfügung stand: zweisprachige Kollegen, kostenlose Online-Tools oder sonstige Notlösungen. Das Ergebnis: Uneinheitliche Übersetzungsqualität, Ineffizienz und mangelnde Konsistenz. Darauf konnte sich Inetum nicht verlassen.
Die Qualität war definitiv ein Knackpunkt. „Die anderen Übersetzungsdienste, die über dieses Plug‑in verfügbar waren, waren in Bezug auf die Übersetzungsqualität nicht gut genug“, erklärt Dumon.
Um dieses Problem zu beheben, integrierte das Team die DeepL API in Confluence, wobei es mit der Übersetzung von Dokumentationen der Softwareteams begann. Mit diesem Projekt wurde eine konsistente, skalierbare Grundlage für die Lokalisierung interner Inhalte geschaffen.
Die Übersetzung schriftlicher Inhalte war erst der Anfang. Die Zusammenarbeit in gesprochener Form stellte eine weitere Herausforderung dar, insbesondere in Meetings zwischen Beratern und Kunden in verschiedenen Ländern. Die sprachlichen Anforderungen an Mitarbeitende schränkten Inetum beim Zugang zu Spitzenkräften ungewollt ein.
„Es war uns wichtig, ein breiteres Spektrum an Kandidatenprofilen zu unterstützen. Mehrsprachigkeit sollte kein Einstellungskriterium mehr sein“, erläutert Dumon.
So wurden beispielsweise die Bewerbungen hochqualifizierter Entwickler aus Portugal abgelehnt, nur weil sie kein Französisch sprachen, obwohl sie über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügten. Mithilfe von DeepL Voice konnte Inetum dieses Hindernis aus dem Weg räumen. Die internationale Zusammenarbeit funktioniert nun reibungslos, und bei der Stellenbesetzung stehen statt der Sprachkenntnisse jetzt die Fachkenntnisse im Vordergrund.
„Bei der Bewertung von Lösungen müssen wir ethische KI‑Grundsätze wie Transparenz, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Datenschutz berücksichtigen“, erklärt Dumon mit Verweis auf die Beteiligung seines Unternehmens am RAIIC‑Programm von Microsoft.
Die Verschlüsselungsverfahren, die DSGVO-Konformität und die Infrastruktur der Enterprise‑Klasse waren ausschlaggebend für die Entscheidung, DeepL unternehmensweit einzusetzen. Aber auch die Übersetzungsqualität spielte eine wichtige Rolle.
Sébastien Dumon, CTO‑Teammitglied bei Inetum
Die Nutzungsverfolgung ist ein wichtiger Faktor für die ROI‑Messung bei Inetum. Die Auswirkungen von DeepL Voice spiegeln sich beispielsweise in der Zunahme der mehrsprachigen Zusammenarbeit zwischen Teams wider. Es wird mehr Fachwissen für mehr Projekte eingesetzt, was zu besseren Ergebnissen für Kunden führt.
In Bezug auf die API basiert der ROI auf dem Volumen der übersetzten Dokumente im Wissenszentrum: Hunderte von Dokumenten pro Jahr, die jeweils zwischen 16.000 und über 85.000 Zeichen umfassen, wodurch sich sowohl die Skalierbarkeit als auch die Effizienz im gesamten Unternehmen messen lassen.
Durch die Möglichkeit, Meetings mit Mitarbeitenden und Kunden in deren Muttersprache abzuhalten, kann Inetum nun interne Support‑Teams effizienter auf verschiedene Regionen verteilen, ohne Einschränkungen bei der Kommunikation hinnehmen zu müssen. So können Fachkräfte auf der Grundlage ihrer Fähigkeiten – und nicht ihrer Sprachkenntnisse – den passenden Projekten zugewiesen werden, was sowohl Kosteneffizienz als auch fundiertes Fachwissen gewährleistet, während gleichzeitig die bestmöglichen Ergebnisse für die Kunden erzielt werden. Positionen, die früher aufgrund von Sprachbarrieren schwer zu besetzen waren, werden nun mit geeigneten Kandidaten besetzt, unabhängig von ihrem Standort.
Dank der DeepL API stehen übersetzte Dokumentationen und interne Prozesse sofort in der jeweiligen Muttersprache der Mitarbeitenden zur Verfügung. Dies vereinfacht nicht nur die Einarbeitung, sondern gewährleistet auch eine einheitliche Arbeitsweise in globalen Teams.
Die Einstellung zweisprachiger Mitarbeitender und der Einsatz professioneller Übersetzer verursachten in der Vergangenheit zusätzliche Kosten und Komplexität – insbesondere in Regionen, in denen bestimmte Sprachkenntnisse selten oder sehr teuer waren. Dies führte zu langen Einstellungsprozessen und verzögerte die Umsetzung wichtiger Projekte. Da nun die gesamte Dokumentation verfügbar ist und jeder beliebige Mitarbeitende an Meetings teilnehmen kann, stellt die Sprache kein Hindernis mehr dar. Durch den geringeren Bedarf an zweisprachigen Mitarbeitenden hat Inetum die Personaleffizienz verbessert und mehr Flexibilität zwischen den Teams geschaffen.
Sébastien Dumon, CTO‑Teammitglied bei Inetum
Für die Zukunft plant Inetum, DeepL Voice auch in anderen Abteilungen wie Vertrieb, Sicherheit und Qualität einzusetzen. „DeepL Voice wird wahrscheinlich in allen Bereichen zum Einsatz kommen“, sagt Dumon. „Unsere Vertriebs‑, Sicherheits‑ und Qualitätsteams beispielsweise arbeiten derzeit an zahlreichen Projekten in verschiedenen Ländern.“
Auch wenn DeepL bereits die meisten ihrer Anforderungen erfüllt, erforscht das Team um Dumon die Automatisierung der Übersetzung von Display-Konfigurationsdateien, einem potenziellen neuen Anwendungsfall für die Apps von Kunden. Auf die Frage, was er persönlich am meisten an DeepL Voice schätzt, antwortet Dumon: „Das Interessanteste an dieser Lösung ist, dass alle ihre eigene Sprache für die Spracheingabe und die eigene Sprache für die Untertitel festlegen können, im Gegensatz zu anderen Lösungen, die eine einzige Sprache vorgeben oder diese wechseln, wenn ein anderer Teilnehmer zu reden beginnt.“
Für Inetum ist KI nicht nur ein Trend, sondern ein Werkzeug, das Menschen befähigt und den Fortschritt vorantreibt. Mit DeepL ist dieses Ziel nicht länger ein Wunschtraum, sondern Wirklichkeit.
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