Pressemitteilung — DeepL erreicht Durchbruch in der Qualität automatischer Übersetzungen
Köln, 6. Februar 2020
Das deutsche Startup DeepL veröffentlicht ein neues Übersetzungssystem, das einen Quantensprung in der Übersetzungsqualität erzielt. Die künstliche Intelligenz ist bisherigen Übersetzungstechnologien weit überlegen und kann ab sofort unter www.DeepL.com von jedem frei genutzt werden.
Bereits 2017 schrieb das Unternehmen Schlagzeilen, als es mit dem DeepL Übersetzer die Übersetzungssysteme aller großen High-Tech-Firmen in den Schatten stellte. Die neuartigen neuronalen Netze waren erstmals fähig, auch längere Passagen fehlerfrei zu übersetzen. Die Popularität stieg dadurch rasant: Mehr als eine halbe Milliarde Menschen haben die Dienste von DeepL in 2019 genutzt.
DeepL veröffentlicht heute ein neues Übersetzungssystem, das auf den zahlreichen Weiterentwicklungen des Unternehmens im Bereich der Künstlichen Intelligenz basiert. Sämtliche Kriterien, die eine gute Übersetzung ausmachen, werden durch das neue System verbessert. Der Sinn der übersetzten Sätze wird präziser in der Zielsprache dargestellt, gleichzeitig finden die neuen Systeme auch häufig eine professionellere Formulierung.
Das neue Übersetzungssystem von DeepL wurde auch wissenschaftlich in Blindtests bewertet: 119 längere Abschnitte aus unterschiedlichen Bereichen wurden mit dem DeepL Übersetzer und Konkurrenzsystemen wie Google Translate oder Microsoft Translator übersetzt. Professionelle Übersetzer bewerteten dann diese Übersetzungen und wählten die beste aus – ohne Informationen darüber, welches System welche Übersetzung erzeugt hat. Im Ergebnis wählten die Übersetzer vier Mal häufiger die Übersetzungen von DeepL als die von jedem anderen System.
DeepL beweist einmal mehr, dass europäische Unternehmen im Bereich Deep Learning nicht nur an der Weltspitze mithalten, sondern auch neue Maßstäbe setzen können. „Wir gehen davon aus, dass Firmen wie Google oder Microsoft auch sehr gute Daten zum Training der neuronalen Übersetzungsnetze besitzen“, so Jaroslaw Kutylowski, Gründer und CEO von DeepL. „Wir haben hingegen viele Neuerungen in der Mathematik und Methodik neuronaler Netze erreicht. Für das gesamte Team ist es natürlich ein besonderer Moment, dass diese Verbesserungen nun von Milliarden von Menschen genutzt werden können.“
Die Vision von DeepL ist, weltweit Sprachbarrieren einzureißen und Kulturen einander näher zu bringen. Dazu plant das Unternehmen die Erweiterung um viele weitere Sprachen und möchte in den nächsten Monaten und Jahren die Übersetzungstechnologie an allen Stellen integrieren, wo Menschen miteinander kommunizieren, Texte lesen, schreiben oder miteinander Geschäfte machen. Diese Vision motiviert auch viele KI-Forscher und Entwickler zu DeepL zu wechseln. So hat sich die Zahl der Angestellten 2019 auf 60 mehr als verdoppelt und Kutylowski rechnet 2020 mit einer weiteren Verdoppelung: „Sehr gute Bewerber sind bei uns natürlich immer willkommen.“
Über DeepL
DeepL ist ein deutsches Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit Sprachbarrieren mit künstlicher Intelligenz zu beseitigen. Seit 2017 bietet es auf www.DeepL.com den DeepL Übersetzer an, ein maschinelles Übersetzungssystem, das nach Blindtests die weltweit beste Übersetzungsqualität erzielt. Darüber hinaus stellt es professionelle Produkte für Unternehmen, Geschäftsleute und Übersetzer bereit. Bisher haben mehr als eine halbe Milliarde Menschen die Dienste von DeepL genutzt.
Die außergewöhnliche Qualität der maschinellen Übersetzungen von DeepL basiert auf proprietären Verbesserungen, die das Team in der Mathematik und Methodik neuronaler Netze erreicht hat.
Das Unternehmen wird von Mitgründer und CEO Jaroslaw Kutylowski geleitet und von weltweit renommierten Investoren wie Benchmark und b-to-v unterstützt.